Trierpilger - Bericht 2008

Trier 2008 – Thema Hoffnung

1.  Tag Kaldenkirchen – Esch – Leimbach

An einem verschlafenen Samstagmorgen, als selbst die Sonne noch gegen die Müdigkeit kämpfte, traf sich wieder einmal eine Gruppe junger Pilger an der Kirche St. Clemens zu Kaldenkirchen. Um es Zeitgeschichtlich korrekt zu halten, es war der 27.09.2008. Eine genauere Uhrzeit kann ich nicht liefern, da selbst mein Zeiteisen noch den Schlaf zwischen den Zahnrädern hatte, so dass ich keine verlässliche Uhrzeit ablesen konnte. (Um ehrlich zu sein, ich habe gar keine Uhr). Es trafen nach und nach immer mehr Pilger, teilweise noch in Begleitung, ein. Nach dem unser aller Freund und Strippenzieher Busfahrer Wilfried mit seinem schmucken DRK-Bus inklusive Anhänger vorgefahren kam, wurden der mit unserem Gepäck beladen. Hier war Wilfried erstmals gefordert den Neu-Pilgern die längst erprobte und in Perfektion angewandte Packtechnik behutsam beizubringen.  Was jedoch noch nicht alle verstanden, denn die Kirchenglocken hatte gerade mal 06:30 Uhr läuten lassen.

Nach dem nun alle Taschen, Schlafsäcke, Feldbetten, Luftmatratzen und auch Steine (hier von müssen jede Menge dabei gewesen sein, denn die Taschen wogen zum Teil locker eine Tonne) sicher im Anhänger platz genommen hatten begaben wir uns in die Kirche.

Gegen 07:00 Uhr, versammelten wir uns um den Altar herum. Zu unserer Freude waren nicht nur wir in der Kirche. So manch schon recht fitter Christ setzte sich mit in die Kirche und zelebrierte mit uns unsere Aussendungsmesse. Nach dem Schnitzler die passenden Worte gefunden hatte, wenn auch die Stimmlage beim singen nicht immer richtig saß, machten wir uns mit dem Aussendungssegen im Gepäck auf den Weg. Die ersten Kilometer sollten nun gemacht werden.

Da wir Christen nicht immer die Abwechslung lieben und an alten Traditionen Klammern, fuhren wir auch in diesem Jahr die ersten Kilometer mit dem Auto. Ein besonderer Dank gilt hier Familie Buschmann, die uns nach Esch brachten. In Esch angekommen nahm diese angenehme Art des Pilgerns schnell eine Wende. Wir mussten aussteigen.

Der Tradition gemäß stellten wir uns im Kreis auf. Jedoch standen die Neupilger erstmalig  nicht in der Mitte sondern reihten sich ganz selbstbewusst ein. Frank und Peter stifteten einige warme Worte zur Eröffnung. Nun mussten sich alle namentlich, mit dem Anzahl der Trierpilgerjahre und dem Alter vorstellen. Wie in jedem Jahr, konnte der ein oder andere es sich nicht nehmen lassen und hat bereits jetzt schon die ersten Späße fabriziert. Berti, welcher vom Lebensalter der älteste Trierpilger unsere Gemeinschaft ist, aber mit Sicherheit auch der erfahrenste, sprach noch einige Worte zu unseren Neupilgern. Er gab noch einmal deutlich zu verstehen, dass wir uns alle mit Vornamen ansprechen usw. Jetzt kam ein sehr besonderer Teil seiner Begrüßungsworte. Er verkündete: “Dass nur die 6 Neupilger auf Peter und Frank (Chef der ganzen Reise) hören müssen. Berti hatte die ersten Lacher auf seiner Seite. Bei so manchen von uns älteren Pilgern ging das so genannte Kopfkino los. “ Eh geil, Bettruhe gibt es in diesem Jahr nicht, außer für die Neupilger. Wir brauchen uns nicht zu waschen, abgesehen von den Neupilgern. Früh aufstehen brauchen wir auch nicht, außer die Neupilger…“ Aber schnell wurde uns bewusst, dass das bestimmt anders gemeint war.

Nun begann die erste Statio. Ein weiterer Neupilger kam hinzu. Dieser stellte sich jedoch wie gewohnt in die Mitte. Es war Oli, Oli der Olivenbaum. Eine Stiftung der Gruppe um Buschi herum, welche für den heutigen Tag die geistliche und religiöse Verantwortung übernahmen. Nach kurzen Worten der Besinnung sollte es nun endlich richtig losgehen.

Wilfried, Pascal, Uschi, Brigitte und Peter bestiegen ihre Pkw und machten sich auf dem Weg zum Quartier um schon mal alles für unsere Ankunft vorzubereiten. Außerdem musste noch frischer Tee und Kaffee für die erste Rast gebrüht werden.

Für die Fußpilger erklärten sich Marco und Thomas zum diesjährigen Kartenteam, was für uns nicht immer zum Vorteil wurde.

Von nun an hieß es: “Füße tragt so weit ihr könnt.“

Die ersten Schritte wurden gemacht. Nach gefühlten 2,30 m versagten die ersten Füße und Verena gab sich der Schwerkraft geschlagen und dengelte zu Boden. Da nichts passierte, lachten wir herzlich und hofften, dass sich Verena von nun an der Schwerkraft nicht noch ein weiteres Mal geschlagen geben musste.

Trotz der noch herrschenden morgendlichen Kühle setzte Buschi seine Strategie auf die ¾ Hose. (Brrrrr kalt) Denn man läuft sich ja bekanntlich warm. Marco hingegen strotzte dieser Taktik. Er hatte nach monatelanger Erprobung und Beratung auf ein anderes Pferd gesetzt, um die Tour möglichst beschwerdefrei und tendenziell immer bergab zu gehen. Er entschied sich für die im Hause Nisters mehr oder weniger bekannte 8/9 Hosen Variante. Nun ja, jedem dass seine.

Martin trug einen rosa Schal und verdrehte so manchem Kalb die Augen.

Die ersten Meter gingen von nun an ohne größere Zwischenfälle durch die Weinberge der Eifel. In Mitten dieser sollte die zweite Statio stattfinden. An der uns bekannten Statiostelle angekommen wurde kurz Getrunken und sich im Kreise aufgebaut. Natürlich ohne Rücksicht auf Verluste, sprich wir haben die ganze Weinbergwegbreite genutzt. Mitten im Gebet wurden wir durch ein rasend heran nahendes Objekt gestört. Es bewegte sich derartig schnell auf uns zu, dass wir zunächst nicht erkennen konnten was es sein sollte. Da es schwer ist die rasende Geschwindigkeit in Worte zu fassen, versuche ich es an einem Beispiel deutlich zu machen.

Es war etwa so schnell, wie es Rudolf Scharping schafft, ein vierzeiliges Gedicht vorzulesen.

Das Objekt entpuppte sich zu einem Treckermann, der scheinbar bereits mit seinem Trecker zusammengewachsen war. Er fuhr mit 2,4 km/h mitten durch unseren Statiokreis hindurch. (Beweisfotos auf Grund der hohen Geschwindigkeit nicht möglich)

Am Ende der Statio bekamen wir alle einen Zettel ausgeteilt. Auf diesem sollte das Wort Hoffnung stehen. Dieses Wort kreierte sich jedoch selbst neu zu dem Wort HOFFNUG. Mit den Anfangsbuchstaben sollten wir nun Wörter der Hoffnung aufschreiben.

Die Zettel eingepackt und schon ging es weiter.

Die ersten Weinstände ohne größere Probleme passiert wurden Roman, Martin, Tony, Wanda, Ela und Benny langsam nervös. Eine Wüste machte sich in ihren Hälsen breit, die das Gefühl von durst ausstrahlte. Am nächsten Weinstand geschah es dann. Die sechs blieben stehen und gönnten sich einen leckeren Federweiser und Weiswein. Ein uns unbekanntes älteres Ehepaar gesellte sich zu ihnen. Diese wollten nicht glauben dass wir bis nach Trier zu Fuß unterwegs waren und lachten sich Kopfschüttelnd über uns kaputt. Nach gemeinsamen Schlücken des leckeren Saftes schienen die Gesprächsinseln beider Parteien sich doch noch zu überlappen und so lachte man nun gemeinsam. Die ersten Brücken der Nächstenliebe geschlagen machten sich die sechs mit gefühlten 0,75 Promille Rückstand (oder Vorsprung) zu den Anderen auf, die bereits weitergegangen waren. Nach einem kleinerem Umweg, da die Nepomukbrücke in Resch gesperrt war, kamen wir am “Marktplatz“ zur ersten größeren Pause an.

Die Recher Dorffraktion hatte nur für uns unzählige Europaletten hingestellt, so dass wir mit alle man gemütlich platz nehmen konnten. Einer dieser Stapel wurde als Anrichte verwendet. Denn Kluschi, Buschi, Schatti und Verena hatten ein Buffet der extraklasse gezaubert. Es fehlte an nichts. Insbesondere waren die vier die letzten Tage in sämtlichen Hühnerställen Kaldenkirchens unterwegs. Sie hatten so viele Eier dabei, dass ich bei 20 Eiern aufgehört habe zu zählen. Des Weiteren gab es Möhren an Frikos mit Senf und sonstiges Gesundes zeug. Nach erfolgreicher Stärkung und zehn Kilo mehr im Kompressor und gefühlter Eiweißvergiftung sollte es nun weiter gehen. Doch halt, so manch einer jungen Dame viel es ein jetzt noch auf’s Klo zu gehen. Also mussten wir wieder warten. Wie ärgerlich, noch länger Pause. Nach dem ausdrücken der Schwämmchen ging es dann endlich weiter. Die nächste Statio folgte zu gleich, welche diesmal ohne Unterbrechungen von statten lief.  Nun kam der erste richtige Anstieg. Der Puls kam auf Hochtouren, der Körper schwitze, die Atmung wurde immer intensiver. Zu unser aller Überraschung hatten die grünen Männer der Wälder ganze Arbeit geleistet. Es lagen kaum noch Bäume auf dem Weg, so dass ein unbeschwertes laufen, abgesehen von der Steigung, möglich war. Oben angekommen ging es nach kurzem Verschnaufen zielstrebig auf die erste Buspause zu.

Diese fand wie immer in dem Örtchen statt dessen Namen ich nicht mehr parat habe. Wilfried, Pascal, Uschi, Brigitte und Peter warteten dort bereits auf uns, mit Süßigkeiten, Warm und Kaltgetränken an Bord. Hier wurde wie auch in der Vergangenheit schon fleißig Ergebnisse der Bundesligaspiele von heute und morgen getippt. Getränke wurden zu sich genommen und so mancher legte sich auf den Boden und genoss die Sonne die unermesslich vom Himmel herabglühte. Super Sache.

Diesmal haben die weiblichen Geschöpfe Gottes rechtzeitig das Entchen schnattern lassen, so dass wir uns nach einer weiteren Statio auf den Weg machen konnten. Und selbstverständlich ging es mit vollen Bäuchen wieder einmal direkt bergauf.  Wir zogen über Stock und Stein, Wald und Wiesen zur nächsten Rast. Diese war uns allen noch sehr gut in den Köpfen geblieben, denn letztes Jahr sind wir diesen Teil der Strecke erstmalig gegangen. Uns wurde 2007 von Peter ein herrlicher See mit vielen bequemen Bänken versprochen, dass wir alle Ruhen können und den Fröschen beim Schwimmen und quacken zusehen bzw. hören können. Doch Pusteblume, der See entpuppte sich zu einer Fütze an dem Weit und Breit keine einzige Bank zu sehen war. Doch in diesem Jahr war es anders. Längst des Sees, waren Baumstämme aufgereiht auf denen wir alle Platz fanden. Gut, der See war zwar immer noch kein See und meine Hose habe ich mir auch mit Harz versaut, aber wer will denn schon meckern. Nach Minuten der Stille und mit Harz an der Hose ging es weiter. Marco und Thomas leiteten uns zielstrebig in Richtung Leimbach. Ein Weg der zwar nicht enden wollte, aber Leimbach kam zumindest auf der Karte immer näher.  Und so liefen und liefen wir. So mansch einer Tief im Gespräch, andere lauschten den Fußballzwischenergebnissen von Thomas kamen wir urplötzlich und pünktlich in Leimbach an.

Bereits vor der Türe duftete es schon nach leckerem Essen. Wir waren uns alle im Klaren, Uschi und Brigitte zauberten wieder hervorhangendes für unsere Mägen.

Die ersten zogen sich die Schuhe aus und gönnten den Füßen ein frisches Fußbett namens Schlappen. Eine Neupilgerin gönnte ihren Füßen den kalten Boden, denn sie trug ja Thermosocken.  Nun ja.

Die ersten Schlücke von Mr. Simon im Körper, machte sich das Küchenteam ans Tischdecken. Es wurden nun leckere Knödel, mit Geschnetzeltem, Erbsen und Möhren ohne Apfelmus serviert. Mmmmmmmmmhhhhhhhh war das lecker.

Martin, der in diesem Jahr sein 10 jähriges erlaufen sollte, bekam ein oranges T-Shirt mit der Aufschrift Hochsitzheld überreicht. Er freute sich sichtlich hierüber. Nun machte sich ein jeder ans Duschen und aufbauen der Schlafunterlagen. Bei der Schlafplatzwahl wollte keiner neben Roman und Benny liegen. Komisch!!!! Also legten sie sich mitten in den Raum/Halle, damit sie alleine, aber andererseits auch alle neben ihnen lagen. Geniale Idee.

Beim Betten aufbauen, hatte so mancher geniale Gesichtsentgleisungen, andere zeigten ihren Astralkörper in Aktion. Dies ist in Worten nicht wiederzugeben. Hierzu schaut euch die Fotos an.

Uschi führte zu diesem Zeitpunkt übrigens beim Fußballtippen.

Geduscht und umgezogen ging es für die meisten ab in die Bikerkneipe, welche gleich um die Ecke ist.

Beim betreten der Kneipe weißt ein großes Einbahnstraßenschild direkt auf die Theke, welches sich für so manchen auch bewahrheiten sollte. Nach diversen Biergetränken sprangen die ersten auf Cocktails um. Wanda zögerte nicht lange und lies sich einen Caipirinha zaubern. Dieser wurde in seiner bekannten Form (so war er übrigens auch abgebildet) vom Mixer etwas abgewandelt. Statt saftigen Limetten, süßem Zucker und Eis gab es: Irgendeinen Saft mit Alkohol gepanscht versetzt mit Zitronenextrakt. Hut ab und das alles für schlappe 3,50 Euro. Da will sich mal einer beschweren. Schatti wollte nicht den gleichen Fehler begehen und bestellte sich stattdessen lieber einen Virgin Colada, übersah jedoch hierbei, dass dieser aus allem bestand nur nicht aus Alkohol. Schmeckte zwar, hatte aber keine Wirkung außer lecker.

Frank zeigte im laufe des Abends sein wahres ich, indem er Elses Mütze aufzog und zu le Frank wurde. Anne pflegte internationale Kommunikation, entdeckte zwischen durch zusammen mit Else den On Road-Tanga und hatten Spaß für drei. Pascal hingegen entdeckte seine sensible Seite, so dass er seinen Kopf mit Blumen schmückte und von nun an nur noch durch die Blume Sprach. Tony, Roman, Martin, Wanda, Ela und Benny zeigten ihre Goldkelchen zum Schrecken aller anderen Gäste.

Im Laufe des Abends wurde noch viel gelacht, getrunken, gesungen und lustige Knobelspielchen gespielt. Hier zeigte insbesondere Thomas sein ganzes können mit einer ruhigen Hand und viel Geduld.

So langsam wurde es immer später und später und vereinzelt aber sicher trafen wir im Quartier ein. Die meisten schliefen schon, während Wanda, Ela, Roman und Benny noch fangen spielten und mit lustigen fahrbaren Geräten der Turnhalle rumhantierten. Leider war dies jedoch sehr laut. Als die vier sich dann noch in der Türe vertan hatten und bei Peter ins Schlafgemach eindrangen, riss Peters Geduldfaden. Er rannte den vieren hinterher, erwischte Wanda und Ela und lies einen Kampfschrei aus: “Ihr habt wohl den Knall nicht gehört!“ Nach diesen Machtworten legten sich alle in ihre Schlafsäcke und schliefen.

Thomas Lachmann schlief besonders gut. Er schnarchte so laut, dass Frank sich noch in der Nacht einen ruhigeren Platz suchen musste. Es wurde auch gemunkelt, dass durch die Schnarchvibration in angrenzenden Häusern der Putz von den Wänden kam.

Nun kehrte irgendwann wirklich Ruhe ein und die Nacht ging und der Morgen kam viel zu schnell.

Fazit: Nicht nur die Neupilger müssen auf Peter und Frank hören

2. Tag Leimbach – Nürburgring - Daun

Am morgen des zweiten Tages hatten die meisten noch mit ihrer Müdigkeit zu kämpfen. Dennoch schaffte es das Küchenteam pünktlich den Tisch zu decken. Es wurde gebetet und gefrühstückt.

Nach dem die Sachen sicher in Wilfrieds Anhänger verladen wurden und die Schuhe geschnürt waren, Martin lies sie sich übrigens schnüren, ging es weiter. Wir machten uns auf zum Nürburgring. Die ersten Kilometer gingen nur schwer von statten und vor allem bergauf. Auf dem Weg zur ersten Bulli-Rast unmittelbar an der Rennstrecke, verloren wir jede Menge zeit. Warum und woran das liegt ist bis heute noch nicht geklärt. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Auf dem Weg zur ersten Rast wurden wir von Schafen und Hubschraubern am Himmelskörper begleitet. Endlich konnten wir die Bullis sehen und freuten uns auf eine entspannte Pause. Pause machten wir wirklich, entspannend war diese jedoch nicht. Die Rennstrecke wer derart gut befahren, dass der Asphalt glühte und jede Menge Lärm in der Luft lag. Von Ausruhen konnte also nicht die Rede sein. Außer Kluschi, der schloss die Augen und machte ein kleines Nickerchen im Bulli. Nach dem nun alle die Beine gelockert und Nahrung aufgenommen hatten ging es bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 20 Grad Celsius weiter.

Die erste Statio wurde gehalten. Martin hatte sich um die Liederzettel der Statio gekümmert. Hierbei bewies er volles Organisationstalent. Er hatte nämlich viel zu wenige Kopien gemacht. Ansonsten verlief alles wie geschmiert. Wir lagen zwar noch etwas hinter der Zeit als wir in Kehlberg ankamen, hatten aber schon wieder einiges gut gemacht. Hier standen die Bullis wieder einmal für uns bereit. Diesmal gab es leckere Nussecken aus dem Hause Buschmann sowie Eierlikörkuchen. Es wurde diesmal ausgiebig geruht. So manch einer legte sich auf die in großzügiger Zahl vorhandenen Bänke und schloss für einen Moment die Augen. Endlich richtig Ruhe. Doch dies hielt nur kurz an, denn schon bald ging es wieder weiter. Wir durften nicht unnötige Zeit verlieren. Und wie ging es nach der Rast weiter? Natürlich bergauf!!

Auf dem Weg zum Afelskreuz geschah nicht viel Erwähnenswertes. Außer dass alle bei bester Laune waren, da das Wetter wirklich mehr als mitspielte. Wir unterhielten uns viel, lachten laut, genossen die Natur und schon waren wir am Afelskreuz. Hier fand die nächste Statio statt.

Wir gingen weiter bis nach Hörscheid, wo wir ein letztes mal vor Ankunft in Daun auf Wilfrieds Bulli trafen. Auch hier wurde kurz geruht, aber nicht zu lang, denn wir lagen schon wieder recht gut im Zeitplan. Hier verlief der Start nach der Pause sehr positiv, denn es ging bergab.

Nun lag die letzte Etappe des heutigen Tages vor uns. Die Füße der Meisten waren noch relativ fitt, so dass sich das letzte Stück nicht mehr als besonders schwierig erweisen sollte. Die, die schon duschen wollten, fuhren mit Wilfried mit. Als wir den Berg herab auf Daun zuliefen, wurde unsere friedliche Stille durch ohrenbetäubende Musik zerrissen. Ein paar Russen haben die Musik derart aufgedreht, dass selbst unser Küchenteam im Quartier beim Kochen tanzte. Unglaublich, diese rollende Disco auf vier Rädern. Aber nun ja, jedem dass seine.

Ein weiterer schöner Moment der letzten Etappe war, als ein Heißluftballon unmittelbar über unseren Köpfen hinweg glitt. Man hatte das Gefühl, man hätte so mit in den Korb hüpfen können. Und so kamen wir frohen Mutes aber dennoch geschafft von den letzten Kilometern im Quartier zu Daun an.

Die Abendmesse in der angrenzenden Kirche fiel aus, was wir relativ schade fanden, denn der Pastor hatte doch immer soooooooooo toll gepredigt (oder auch nicht). So feierten wir unseren eigenen Wortgottesdienst und hielten im Anschluss das Abendmahl. Heute gab es Hack mit Nudeln, geküsst von Tomatensalat und Gurkensalat. Als Nachtisch gab es Joghurt.

Anne ist so auf den Tomatensalat abgefahren, dass sie sich nachher die komplette Schüssel an den Hals gesetzt hat und ihn quasi in einem Mal geleert hat.

Die Schlafgelegenheiten wurden wie am Tag zu vor durch uns aufgebaut und die abendliche Hygiene ging von statten, endlich duschen.

Benny, der sich schon vor Wochen bei unserem Dauner Gastronom Metaller gemeldet hatte rief diesen an, damit wir nicht wie im letzten Jahr vor verschlossenen Türen standen. Er sicherte uns zu die Forte geöffnet zu lassen. Wir versuchten ein Großraum Taxi zu organisieren, aber anscheinend ist dies ein Fremdwort in Daun. Es gibt dort nämlich keine Großraumtaxen. Trotzdem wurde es geschafft zwei Fahrten für fünf Personen zu organisieren. Die Fünf waren Tony, Ela, Wanda, Roman und Benny. Wer auch sonst.

Senore Lachmann machte sich auf den Weg gen Brüggen, da er am Montag wieder arbeiten musste.

Peter und Martin mussten aus traurigen persönlichen Gründen ebenfalls spontan abreisen. Thomas drehte umgehend um und holte diese ab und brachte sie sicher nach Kaldenkirchen. Nochmals ein großer Dank an Thomas.

Der Rest der Mannschaft verbrachte den Abend in ruhiger Atmosphäre mit den Gedanken bei Familie Moors im Quartier. Auch die fünf bei Metaller ließen es ruhig angehen. Dennoch freuten wir uns unseren guten Freund Metaller wieder gesehen zu haben. Er ließ die Kneipe extra für uns fünf auf. So spielten wir mit ihm Karten, Dart und tranken in Ruhe unser Bier.

Um 22:00 Uhr herrschte wirklich Bettruhe!

Fazit: Freud und Leid liegen manchmal enger beieinander als uns lieb ist!

3. Tag Daun – Himmerod- Binsfeld

Auch am heutigen Morgen war der ein oder andere noch recht Müde, doch die Vorfreude auf Himmerod half uns über die Müdigkeit hinweg. Es wurde wie jeden morgen gefrühstückt, Schlafsack und Luftmatratze verstaut und schon ging es los. Die Bullis brachten uns die ersten Meter wie in jedem Jahr. Die anfänglichen Schritte taten weh, dennoch kamen wir sehr gut vorwärts. Was besonders zu erwähnen ist, wir haben uns erstmalig auf dem ersten Stück nicht verlaufen. Das lag natürlich nicht am Kartenmann Marco, sondern an der Diskussionsfreude aller an so mancher Kreuzung. Aber dennoch, hast `nen guten Job gemacht Marco.

Nach einem deftigen Anstieg und schweißgebadet kamen wir oben auf der Hütte an. Hier wird der Tradition gemäß durch Marco den Liegestützen gefrönt. Da Marco jedoch nur noch Muskeln in den Beinen hat und Pudding in den Armen verzichtete er dieses Jahr auf jene.

Von hier ging es weiter durch die Wälder der Eifel. Frank fiel als erstes auf, das verdammt große Haufen tierischer Abfallprodukte auf dem Boden lagen. Jene Haufen die eigentlich nur von Tieren stammen können wie einem Kamel oder Elefanten. Wir fühlten in Gedanken allen Frank die Bänkerstirn und machten uns schon Sorgen um ihn. Also wir dann um eine Kurve bogen trauten wir unseren Augen nicht. Unmittelbar vor der Wolfsschluchtbrücke stand ein Kamel. Auf der anderen Seite der Schlucht standen drei Lamas. Gut es waren keine freilaufenden Tiere, dennoch hatte hiermit keiner gerechnet. Es handelte sich um eine Reisegruppe junger Menschen, die anscheinend als erste Menschen die Eifel mit solch ungewöhnlichem Vieh durchqueren wollten. Für das Kamel stellte die Brücke jedoch ein Hindernis dar. Na gut, ich habe auch noch nicht so viele Brücken in der Wüste gesehen. Ich kann das Kamel also gut verstehen. Nach dem die Hälfte unserer Truppe gefühlte tausend Fotos geschossen hatten und die andere Hälfte sich die Finger Wund gestreichelt hatten ging es für uns weiter. Bis zur Ankunft in Himmerod zehrten wir von dieser Begegnung der ungewöhnlichen Art und hatten viel Freude.

In Himmerod kamen wir 20 Minuten vor dem Zeitplan an. Eine sehr gute Leistung. So hatten wir genügend Zeit den Klosterladen zu begutachten. So viel wie in diesem Jahr wurde noch nie gekauft. Benny und Roman gönnten sich sogar den edlen Tropfen Klosterbier. Ein erstmaliger Versuch in der Geschichte unserer Triergemeinschaft.

Zur Freude aller, servierte das Küchenteam leckeren Kuchen mit einem Gläschen Schnaps. Der ein oder andere verzichtete auf den Kuchen und gönnte sich dafür zwei oder drei Gläschen mit Klosterschnaps.

In diesem Jahr fand die anschließende Statio in der Kirche der Abtei statt. Buschi bekam hierbei kalte Füße, denn er trug seine Schuhe nicht an den Füßen sondern in der Hand. Durch das Statio Team um Anne herum bekamen wir alle einen symbolischen Wanderstab. Hierbei handelte es sich um einen kleinen Ast (Zahnstochergroß) an dem ein Zettel haftete mit der Aufschrift: Wanderstab. Nur der von Kluschi tanzte aus der Reihe. Hierauf stand nämlich Wasserstab! Was dies zu bedeuten hatte, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr wiedergeben.

Auf den weiteren Weg zur Kapelle vor Binsfeld verlief alles gut. Hier trafen wir wieder auf Wilfried samt Bulli. Berti gab uns wieder einmal eine Kostprobe seiner Zirkuskünste. Er zauberte wie aus dem nichts einen Kopfstand daher. Anne machte mit, jedoch legte sie noch einen drauf und machte Handstand. Nach dieser atemberaubenden Aufführung unserer Akrobaten ging es weiter Richtung Binsfeld. Die einen fuhren mit Wilfried, weil sie das Duschen nicht mehr abwarten konnten, die anderen hatten sich an den eigenen Gestank gewöhnt und marschierten zu Fuß weiter. Es lag nun eines der schwersten Teilstücke des heutigen Tages vor uns. Denn von hier an ging es nur über Asphalt bis zum Quartier. Wie gewohnt gingen wir parallel zum Flugfeld entlang. Zu unserer aller Verwunderung ertönte die deutsche und amerikanische Nationalhymne aus den hochmodernen Lautsprechern der amerikanischen Flughafenanlage.  So kamen wir sicher in Binsfeld an.

Das Küchenteam zauberte wunderbares Essen hervor. Es gab Gulasch mit Reis und Apfelmus. So mancher weiblicher Pilger tunkte saure Gurken in Apfelmus. Dies sorgte natürlich für reichlich Gesprächsstoff.

Angesichts der Essenkombination aus klebrigen Reisresten und verschmierten Apfelmustellern machte sich das Spülteam Kluschi, Tony, Roman und Benny gleich an die Arbeit. Sehr vorbildlich. Damit sie in Ruhe und ordentlich spülen konnten verschlossen sie die Küchentüre hinter sich. Während des Spülens drang ständiges Lachen aus der Küche begleitet von Wortfetzen wie Überraschung, Likörchen und man ist das Geschirr aber dreckig. Uschi, Frank, Wilfried und Brigitte überzeugten sich mehrfach von der Qualität des Spülens und stießen ebenso Wortfetzen für den Zeitraum der Kontrolle aus der Küche. Auf Grund der harten Arbeit gönnte sich Benny vorübergehend ein Nickerchen unter der Industriefritöse.

Getreu dem Motto, wer fiel Spült arbeitet fiel, wer fiel arbeitet darf auch fiel trinken dauerte das Spülen sehr lange. So manch eine Vorwitznase schlich sich von außen an die Küche heran und beobachtete das Spülen.  Alle fünf Spülteammitarbeiter arbeiteten sich vom Tellerwäscher zum Millionär herauf, so dass das Spülteam nach ca. 1,5 Stunden, es war so gegen 20:30 Uhr mit Krawatten, Fliege und Schal aus Küchenpapier herauskamen. Draußen wartete bereits der große unbekannte mit dem Hammer aus Zigaretten und Sauerstoff auf die Fünf. Völlig überrascht von diesem nahm sogar Tony eine Zigarette, obwohl dieser eigentlich das Nichtrauchen erfunden hatte. Der Rest des Abends spielte sich für das Spülteam nur noch nebulös ab.

Frank lies sich von den weiblichen Pilgern die moderne Mode erklären und testete diese gleich aus. So dass er mit fünf Tonnen Haargel im Haar, Haarreif und moderner Holzperlenkette posierte. Hut ab Frank, steht dir wirklich sehr gut.

Für den Rest der Gemeinschaft gestaltete sich der Abend mit dem einen oder anderen Glas Schnaps und Gesellschaftsspielen wie Jenga sehr lustig.

Gegen 23:00 Uhr herrschte absolute Bettruhe, wenn auch nicht jeder sein Bett fand und mit dem harten Boden vorlieb nehmen musste.

Fazit: Spülen macht spaß!

4. Tag Binsfeld – Ehrang – Trier

Gefrühstückt, Klamotten verstaut und schon ging das laufen wieder los. Leider hatten wir an diesem Morgen Regen, was unserer Stimmung jedoch nicht wirklich einen Abbruch tat. Die letzten Kilometer der diesjährigen Wallfahrt lagen vor uns. So manch ein Fuß und Bein tat höllisch weh, doch mit dem Ziel vor Augen bissen wir die Zähne zusammen und gingen Schritt für Schritt. Auch hier schafften wir es ohne uns zu verlaufen an der ersten Bulli-Rast anzukommen. Leider war unser beliebter Rastplatz gesperrt, so dass wir noch etwas weiter laufen mussten. Hier empfingen wir vom Versorgerteam unsere wohl verdienten Ü-Eier. Die lustige Bastelstunde ging wieder los.

Nach mehr oder weniger erfolgreichen Ü-Eier Bastelaktionen ging es bei strömenden Regen weiter. Der Regen trieb uns derart voran, so dass wir wieder super in der Zeit lagen. Über die nächste Rast ging es auch schon ab zu Ehrang. Wo sich wie in jedem Jahr einige bekloppte Nasen ein Pommes gönnten. Es war so ca. 12:30 Uhr als wir in die Pommesbude einfielen. Bei der  besagten Bude handelt es sich jedoch mehr um eine Spielunke als um einen Tempel der Fritten. So schmeckten die Pommes wie immer mehr als schlecht. Was uns jedoch entschädigte waren die Gespräche an der Theke zwischen den einzelnen Stammgästen. Diese waren voll auf Sendung und gaben jede Menge geistigen Müll von sich. Sehr lustig.

Nun ging es zu dem hammer Aufstieg über, der so manchen Muskel übersäuerte, mit anschließenden Fotos. Auch in diesem Jahr wieder eine Herausforderung der Fotografen, denn einen Selbstauslöser zu bedienen ist nicht immer ganz einfach. Nach dem vorsichtshalber 25 Sicherheitsfotos geschossen wurden und kurzer Statio ging es weiter. Die Füße brannten, denn die letzten Kilometer waren nicht gerade die leichtesten.

Wir wanderten und wanderten. Ein Elektrospecht leistete ganze Arbeit und schlug mit 4000 Anschlägen pro Minute sämtliche Löcher in die Bäume. Ein wahnsinns Vogel. Es wurde wieder mal viel Gelacht und erzählt und schon war die nächste Rast zum greifen Nahe. Weit aus der Ferne, so ca. 5 Meter vor der Ankunft sahen wir schon unseren liebsten Wilfried mit Kartons in der Hand stehen. Dies freute alle, denn jeder wusste was in den Kartons auf uns wartete. Es gab leckeres Eis am kältesten Tag unserer diesjährigen Pilgertour. Jeder nahm sich eins, nur Kluschi blieb hart und verzichtete. Eine Neupilger nahmen es sich raus mit dem schokoladenüberzogenen Eis sich in den Bulli zu setzten. Da passierte es. Ein Stück Schokolade fiel zunächst unbemerkt auf die Sitze und schmolz fröhlich vor sich hin. Als es bemerkt wurde war es schon zu spät. Der Sitz war versaut. Wilfried wurde das Missgeschick gebeichtet. Er atmete mehrmals tief durch, nahm sich ein Lappen und versuchte das schlimmste zu verhindern. Was ihm auch gelang. Glück gehabt, sonst hätte es in Zukunft statt Eis nur noch Möhren oder so gegeben.

Während des Eisverzehrs wurde bei Roman im Nacken eine Spinne entdeckt, die vermutlich vom Mars kam. Ein solches Objekt der Natur hatte noch keiner von uns zuvor gesehen. Nach minutenlangem Kampf konnten wir sie letztendlich entfernen.

Mit einer Schlittschuhbahn im Magen hieß es nun die letzten Anstiege zu erklimmen und auf Trier herab zu sehen. Wieder einmal wurde von oben spekuliert wo das Kloster lag an dem wir noch heute ankommen sollten. Der eine sah`s, der andere nicht. Und so kamen wir am Nobelrestaurant über Trier an. Hier wurden die Neupilger auf Fotos abgelichtet. Das weigern und klagen half nichts. Jeder nahm auf dem Löwen platz, küsste ihn und es entstanden schöne Fotos.

Jetzt hieß es noch einmal bergab gehen und längst an der Mosel entlang. Da wir zeitlich so früh waren, warteten wir noch einige Minuten unten an der Mosel. Über uns zog eine Pilgertruppe aus Aachen Richtung Forte zum Kloster. Dies irritierte uns, da doch eigentlich wir dran waren. Somit  machten wir uns nun auch auf den Weg. Wir warteten vergebens auf das läuten der Glocken, welche zum Einzug normalerweise leuten. Da diese jedoch verstummt blieben zogen wir gemeinsam mit den Aachenern ein. Wie uns Pater Hubert nach her erzählte ist die Glockentechnik defekt gewesen.

Begleitet von dem Applaus der zugereisten Freunde und Verwandten aus Kaldenkirchen war es wie jedes Jahr wunderschön durch den Hof des Klosters hindurch zu schreiten. Pater Hubert nahm uns herzlich in Empfang und begleitete uns in die Kirche wo wir uns um das Grab des heiligen Apostel Matthias aufstellten. Nach einigen Worten der Besinnung und des Gebetes wurden die Neupilger geehrt. Zunächst die Aachener und dann unsere Sechs. So bekamen Lena, Ela, Saskia, Katharina, Hannah und Lena ihre Plakette feierlich unter reichlich Applaus verliehen.

Nach Glückwünschen aller und kurzem Schuhwechsel gingen wir gemeinsam in die Kirche am Friedhof zur Abendmesse. Dort zelebrierte unser Pastor Schnitzler mit unserem Gemeindereferendar Gittaren-Börni die Messe. Bei schönem Gesang und Gebeten wurde uns allen so richtig bewusst, wir waren Angekommen. Nicht nur Trier sondern auch in unseren Herzen.

Im Anschluss wurde gemeinsam mit den Kaldenkirchenern leckere Suppe mit Geflügelwurst gegessen.

Die Kladenkirchener machten sich auf den Weg nach Hause und wir bauten unsere Schlafnester auf. Nach Duschen mit kaltem Wasser und nasser Enge setzten wir uns gemeinsam bei einer Tasse Bier zusammen.

Einige von uns machten sich auf dem Weg zu Lotti. Sie kamen jedoch sehr bald mit langen Gesichtern wieder. Denn unsere Stammkneipe von Lotti hatte geschlossen und zwar für immer. Da wir wussten, dass Lotti gesundheitliche Probleme hatte, hofften wir, dass es ihr dennoch gut geht.

Alle blieben im Quartier (Matthias-Saal) und gingen zeitig ins Bett.

Fazit: Ankommen ist wunderbar!

5. Tag Trier – Raststätte – Kaldenkirchenern

Am Mittwochmorgen frühstückten wir noch einmal gemeinsam. Es gab sogar Brötchen. Nach dem die Taschen verstaut waren und der Klosterladen leer gekauft wurde ging es noch einmal in die Kirche. Dort bekamen wir durch Pater Hubert den Abschlusssegen. Er gab uns zu verstehen, dass er sich auf ein Wiedersehen in einem Jahr bereits freue.

Noch ein paar letzte Gruppen- und Einzelfotos gemacht, machten wir uns nun auf die Heimreise und kamen alle gesund und munter bei strömenden Regen in Kaldenkirchen an.

Wilfried, Pascal, Frank, Marco und Benny putzten mittags die Bullis und brachten sie den Besitzern zurück.

Hier gilt noch mal ein Dank der Familie Schummers die uns ihren Bulli zur Verfügung stellte. Ebenso dem Jugendrotkreuz und der Pfarre St. Clemens. Denn ohne diese “Fahrzeugspenden“ wäre unsere Jugendwallfahrt nicht möglich.

Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Abendgottesdienst in Kaldenkirchen. Hier wurde durch Angela Müller auf unsere Wallfahrt aufmerksam gemacht und fest mit in den Gottesdienst verankert.

Zum Abschluss gingen wir gemeinsam im Haus Galgenvenn essen und beendeten so die diesjährige Trierwallfahrt 2008, in Gedanken und Vorfreude auf 2009.

Ende!

St. Clemens, Kaldenkirchen - Kehrstrasse 30 - 41334 Nettetal, - Tel. 02157/811796                                                                          © Achim Bruns