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Moldawien - Kreis Brief von Nicolae
Stauceni, den 22.12.2005
Liebe Frau Regina,
heute möchte ich Ihnen von den Ereignissen in unserer Pfarrgemeinde
berichten.
Im August hielten wir ein Camping für Kinder unserer Ortschaft, organisiert
von den Jugendlichen unserer Pfarrei. Es war das erste mal, dass wir dieses
alleine und ohne Unterstützung veranstaltet haben. Und ich kann sagen, mit
der Hilfe des Herrn ist es uns ziemlich gut gelungen.
Im Oktober war die Ankunft der beiden Schwestern, Schwester Davida und
Schwester Juliana, aus der Kongregation der Dienerinnen des Heiligen Geistes
in Orhei, der Filiale unserer Gemeinde, der von Pater Klaus und Pater
Vivian.
Apropos der Kirche in Orhei, es geht langsam aber trotzdem weiter. Die
Nutznießung für das Überbleibsel dieses Kirchleins haben wir für eine
unbegrenzte Zeit erhalten. Wir haben bereits mit den Restaurierungsarbeiten
begonnen. Denn das Kirchlein ist, wie Sie wissen, in einem beklagenswerten
Zustand.
Ein wenig später, nach der Ankunft der Schwestern, kam ein LKW aus der
Schweiz mit Material für diese Kirche, geschickt als Hilfe einer Dame,
welche die Nichte einer Frau in der Schweiz ist, deren großer Beitrag den
Anfang macht.
Im Monat Oktober feierten wir die heilige Rosa.
Am ersten Sonntag im Monat November gingen wir zum Friedhof und gedachten
unserer Verstorbenen.
Am Festtag des heiligen Martin sind wir in einer kleinen Prozession von der
Schule bis zur Kirche gegangen. Ich spielte eine kleine Szene mit einem
wirklich lebendigen Pferd für die Kinder der Pfarrgemeinde und unseres
Kindergartens. Anschließend erhielten die Kinder Süßigkeiten. Die
Erwachsenen erhielten einen Becher mit Wein, der mit Gewürzen, schwarzem
Pfeffer und Zimt, bereitet war und stießen damit an.
Am St. Nikolaustag hatten wir eine Aufführung aus dem Leben des heiligen
Nikolaus auf der Grundlage einer Legende und erfreuten die Kinder auch mit
Geschenken.
In dieser Adventszeit zelebrierten wir alle Liturgien um 6,30 Uhr mit
Kerzenlicht. Samstags nahmen wir anschließend alle zusammen ein kleines
Frühstück ein.
Jetzt haben die Kinder und Jugendlichen aus unserer Gemeinde ein sehr
schönes Bühnenspiel zu Weihnachten einstudiert, welches wir am 25. Dezember
nach der Liturgie vorspielen.
Ich habe vergessen Ihnen zu erzählen, das wir seit September ein Mädchen aus
Deutschland in der Pfarrgemeinde haben. Sie heißt Lisa und macht hier ein
soziales Praktikum. Sie lernt die rumänische Sprache. Anschließend macht sie
ein freiwilliges Praktikum bei einer Organisation, bei der sie bis kommenden
September aktiv ist.
Dieses wollte ich Ihnen aus unserer Pfarrgemeinde aus der vergangenen Zeit
erzählen.
Ich wünsche; "Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neue Jahr."
Wir danken Ihnen sehr für alle Geschenke, die Sie zu Weihnachten geschickt
haben.
Wir wünschen Ihnen zur Geburt des Herrn, Weihnachten, und den Herzen der
Personen aus Kaldenkirchen, die uns immer mit Gebeten, mit materieller
Unterstützung, mit tiefer Freude und Gunst helfen: das Heilige soll Ihnen
niemals verloren gehen. Das Neue Jahr sollen Sie mit Gottes Segen beginnen,
voller Schwung und unaufhörlichem Elan.
Mit Hochachtung, Nicolae.
Auf viele Jahre!!!
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