| Traktur und Windführung |
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Die verschiedenen Pfeifenarten |
| Die verschiedenen Pfeifenarten |
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Die klingenden Register der Orgel unterscheiden sich voneinander in der Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke. Die Tonhöhe wird durch eine dem Registernamen beigefügte Zahl angezeigt, die der Länge der jeweils größten Pfeife entspricht (im Fußmaß; 1´= ca. 28 cm).
Der Klang der Pfeife wird durch Bauart, Pfeifenweite, Winddruck, Labium, Material und Intonation bestimmt. Außerdem spielen die akustischen Verhältnisse des Raumes eine Rolle. Je weiter die Mensur um so mehr grundtöniger ist die Pfeife. Je konischer desto mehr näselnder ist der Pfeifenklang.
Gedackt = eine Oktave tiefer. Breite und dünne Zungen ergeben einen obertönig-schnarrenden, schmale und dicke Zungen einen grundtönig-runden Klang.
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| Es gibt zwei verschiedene Pfeifenarten:
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| 1. Lippenpfeifen (Labialpfeifen) |
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2. Zungenpfeifen (Lingualpfeifen) |
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Bei den Labialpfeifen trifft der Wind auf das Oberlabium und gerät dort in wechselnde Pendelbewegung, welche die Luftsäule in der Pfeife in Vibration versetzt. Die Schnelligkeit dieser Vibration hängt von der Länge des Pfeifenkörpers ab.
Bei gleichem Wind klingen enge Pfeifen (enge Mensur) obertöniger, grundtonärmer als weite. Der Ton der weiteren Pfeifen ist dagegen tragfähiger. |
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Die Zunge ist ein leicht gebogenes, federndes Metallblatt, welches mit dem unteren Ende von der "Kehle" absteht. Der Wind versucht durch die schmale Öffnung zwischen Zungenblatt und Kehle zu entweichen. Der Sog zieht das Zungenblatt gänzlich auf die seitliche Kehlenöffnung, doch federt die Zunge sofort wieder zurück, und der ganze Vorgang wiederholt sich. Die Anzahl der einzelnen Luftstöße entspricht genau der Tonhöhenfrequenz und hängt nur von der Länge des schwingenden Teiles der Metallzunge ab. Der Aufsatz prägt somit nur die Klangfarbe! |
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