Kirchenchorausflug am 7. Juni 2009 nach s’Hertogenbosch in Holland

Am 7. Juni 2009 findet unser Jahresausflug statt. Die Teilnehmerzahl beläuft sich auf 46, davon 41 Sängerinnen und Sänger. Um 7 45 Uhr startet der Bus  Richtung s’Hertogenbosch. Die Morgensonne verheißt ein gutes Gelingen. Therese Hardt hatte die Idee. Sie ist dort geboren, ihre Verwandten warten auf uns und  haben etwas organisiert. Der Vorsitzende H.G. Flügels begrüßt alle Teilnehmer ganz herzlich. Er sprüht vor Optimismus. Gegen 9 30 Uhr sind wir angekommen in der Kapuziner Kirche in s’Hertogenbosch. Wir werden aufgemuntert mit Kaffee und netten Begrüßungsworten. Ein Geschenk wird überreicht für die Schwester von Therese Hardt. Sie hat ihre Heimatpfarre überzeugt, dass nur wir heute die heilige Messe um 10 00 Uhr gesanglich gestalten können. Unser Dirigent ist gefordert. Er spielt die Orgel und wir singen, so recht und schlecht, viele Lieder in Holländisch. In Latein singen wir aber dann wieder schön die Casali-Messe in G und zur Kommunion „Also hat Gott die Welt geliebt“ von M. Franck. Die Patres sind ganz angetan und die Gemeinde auch; sie hat nach der Messe geklatscht. Zur späteren Erinnerung an uns überreichen wir dann noch CD’s mit unseren Messen.   Jetzt fahren wir ins Stadtzentrum. Die Stadt hat bereits seit 1185 Stadtrechte. Sie verfügte über eine fast uneinnehmbare Festung. Dennoch wurde sie 1629 von den Niederländern erobert und Provinzhauptstadt. Wir besuchen zunächst die beeindruckende, mächtige Sint-Jan Kathedrale mit ihrem Ursprung aus 1280. Sie gilt als wichtigstes Kirchengebäude der Niederlande und ist zudem Wallfahrtskirche. Hier einige Daten: Länge 115 m, Breite 62 m, 600 Skulpturen im Innen- und Außenbereich, 59 Glocken im Turm, große Orgel aus 1617, Höhe im Kuppelgewölbe 41 m, viele Seitenaltäre, vorwiegend mit Marienverehrung.

H. G. Flügels hat eine Ortsbegehung durch die historische Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten vorbereitet. Karneval wird hier groß gefeiert; dann heißt die Stadt „Oeteldonk“. Es gibt sogar ein Karnevalsmuseum. Der Maler Hieronymus Bosch (1450 – 1516) hat seine Heimatstadt ebenfalls berühmt gemacht. Jetzt wird es Zeit für einen verspäteten Frühschoppen auf der Promenade und jeder sorgt sich auf seine Weise um sein leibliches Wohl. Es ist schön gemütlich und gesellig, so wie es auf einer Jahrestour sein sollte. Um 16 00 Uhr treffen wir uns zu einer Schifffahrt über die Binnen-Dieze. Drei Boote sind für uns reserviert und kurz nach dem Start geht die Wasserschlacht los. Zunächst halten uns die unterirdischen Wasserläufe trocken, auf dem weiteren Weg werden wir aber völlig durchnässt. Wie es sich für einen Gesangsverein gehört, halten wir mit schönem und lautem Gesang den Frust über diese Wetterkapriole im Griff. Gegen 17 30 Uhr geht es zurück nach Kaldenkirchen. Bevor wir im Kolbenklemmer noch gut zu Abend essen, werden die nassen Kleider zu Hause gewechselt. Es trägt dazu bei, die Stimmung noch mal anzuheizen.
St. Clemens, Kaldenkirchen - Kehrstrasse 30 - 41334 Nettetal, - Tel. 02157/811796                                                                          © Achim Bruns