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Mitten im dreißigjährigen Krieg 1625 gründete der Herzog von Jülich, Wolfgang Wilhelm, in Kaldenkirchen ein Kloster, um in den Wirren der Reformation den alten GLAUBEN zu stärken. Dieses Kloster, nach der Regel der HL. BRIGITTA (Birgitta) von Schweden, war ein Doppelkloster.
Es bestand aus einem Schwesternkonvent und einem kleinen Mönchskonvent.
So übernahmen die Mönche der HL BRIGITTA (Birgitta) bald auch die Geschicke der alten Pfarrgemeinde St. Clemens. Fast 200 Jahre bis zur Klosteraufhebung 1802 durch Kaiser NAPOLEON sorgte das Kloster MARIA FRUCHT in Kaldenkirchen fair das Wohl der Gemeinde in vielfacher Hinsicht. Seelsorge. Schulbildung, medizinische Betreuung und vieles andere mehr wurde früher von den Klöstern wahrgenommen, so auch hier in Kaldenkirchen.
Der letzte PRIOR (Vorsteher) unseres Klosters, Pater Johannes Heinrich Pülgers blieb nach der Klosteraufhebung bis zu seinem Tode 1824 Pastor in Kaldenkirchen. Ihm haben die Kaldenkirchener den teilweisen Erhalt von Kloster und Klosterbibliothek als Pfarrbesitz zu verdanken.
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